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Surfen in Südfrankreich

Wellenreiten am Mittelmeer - die Surfreviere Südfrankreichs

Die Surfreviere Südfrankreichs - Auf dem Surfbrett über das Mittelmeer

Südfrankreichs Gewässer und Küsten sind wahre Surf-Paradiese zum Wellenreiten.

Die Cote d’Azur und die Cote Vermeille in der Region Languedoc-Roussillion bieten sehr gute Surfbedingungen. Sie sind bei Surfern aus aller Welt als Top-Destinationen sehr begehrt. Der Mistral und der Tramontane sind die herrschenden Winde über dieser Region. Das sind Winde, die in unterschiedlicher Stärke blasen und Speed-Crossing auch bei mässigem Wellengang gewährleisten, sodass selbst Anfänger sich auf das Brett wagen können. Profisurfer kommen ebenfalls auf ihre Kosten.

Dünung, gleichmäßiger und auflandiger Wind sorgen für eine Menge Spaß auf dem Brett. Regelmäßig finden in der Region internationale Surf-Wettbewerbe statt, zu denen tausende Wassersportfans anreisen.

Eine Unterkunft finden Sie auf den angrenzenden Campingplätzen, wo neben dem Stellplatz auch Platz für die Ausrüstung bleibt. Sollten Sie ohne Equipment anreisen, können Sie sich Surfanzüge, Brett und Rigg in den vorhandenen Surfshops ausleihen. Möchten Sie hingegen das Surfen lernen, so bieten die Surfshops, die Surfschulen entlang der Küsten und die Marinas zahlreiche Kurse an.

Ein Top-Revier zum Surfen ist Leucate. Sowohl Küste als auch der 7000 Hektar große Etang de Leucate, ein im Departement Aude gelegener flacher Salzwassersee, bieten beste Surfbedingungen. Über dem Wasser weht stets ein leichter Wind. Die hinter dem Entang aufsteigenden Berge der Pyrenäen und der Alberes bieten eine wahre Traumkulisse. Zuweilen kann jedoch aus den Bergen der Corbieres ein heftiger Wind zur Küste wehen oder der Tramontane bläst mit 8 Windstärken ins Surfrevier. Profisurfer freuen sich.

Die besten Surfspots zum Wellenreiten befinden sich in der Region Languedoc-Roussillion. Die Küsten zwischen Sete und Collioure in den Departements Herault, Aude und Pyrenees-Orientales werden häufig als die windigsten Ecken in Frankreich bezeichnet. Der Tramontane bläst hier zuweilen sehr stark. Wenn Sie Anfänger sind, können Sie auf den riesigen seichten Salzwasserflächen Surfen, Halsen und Wenden üben. Fortgeschrittene Speedfreaks und Funboarder können auf kurzen Boards ihre Surftechniken ausbauen. In der Region sind noch folgende Surfspots zu empfehlen: Carnon, Lac de Salagou Sete am Bassin de Thau, Marseillan-Plage, Plage de la Corniche, Tour du Castellas, La Seche, Cap d’Agde, Gruissan, Etang du Sigean, La Franqui-Plage, Cap Leucate, Banyuls und Port Vendres.

An der Cote d’Azur kann man fast ganzjährig surfen. Während der Hauptsaison sind allerdings manche Reviere wegen der Gefahr für Badende und Schnorchler gesperrt. Besonders empfehlenswert sind folgende Reviere: „Brutal Beach Six Fours“, ein bekannter Strand zwischen Marseille und Toulon mit starken Mistral-Winden. Der Wind weht schräg auflandig mit einer langen Dünung, die in 2-3 Meter hohen Wellen an den Strand ausrollen. Die Gegend verfügt über eine ausgezeichnete Wassersport-Infrastruktur. Weiterhin bietet der Ort Ceinturon bei L’Ayguade nahe des Flughafens von Hyeres zwei kilometerlange Strände mit böigem Ostwind. Für Brandungsanfänger gibt es auch einen Ostwind-Strand südlich von La Bergerie.